• 8. August 2020

„Wirtschaftsexpertin“ mal düstertes Bild für Saarbrücken

„Wirtschaftsexpertin“ mal düstertes Bild für Saarbrücken 

Die „Wirtschaftsexpertin“ Ulrike Herrmann zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft Saarbrücken. (SZ 27.1.2020) Bis zu 5,3 Grad soll es wärmer werden. Diese Behauptung ist durch nichts bewiesen und stellt nichts anderes als Panikmache dar.

Allerdings hat sie Recht in ihrer Einschätzung über die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Saarbrückens. Aufgrund hoher Verschuldung kann nicht in dem Maß investiert werden, wie in prosperierenden Regionen. Eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse kann hergestellt werden, wenn Bund und Länder für große Ansiedlungen sorgen und damit Gemeinden viel Gewerbesteuern einnehmen. Den ärmeren muss dann geholfen werden.

Dies wird sträflich vernachlässigt.

Saarbrücken kann es sich einfach nicht leisten, auf Mittelständler, wie die Firma Woll, zu verzichten. Deshalb muss der Wald geopfert werden. Dafür müssen Ausgleichsflächen aufgeforstet werden.

In Saarbrücken und im Regionalverband stehen immer noch genügend Flächen der RAG zur Verfügung. Diese müssen stärker für Ansiedlungen und für Aufforstungen herangezogen werden.

Die AfD kritisiert, dass eine Zusammenarbeit von Land und RAG nicht in ausreichendem Umfang erfolgt.

Die AfD sieht es zum Beispiel als Skandal an, dass der Wald der Halde Lydia komplett abgeholzt wird. Die Halde Lydia wurde vor Jahren mit Millionenaufwand aufgeforstet und für den Tourismus tauglich gemacht. Jetzt wird alles abgeholzt und die Lydia ist für Jahre hinaus nicht mehr betretbar.

Die Öffentlichkeit ist nur unzureichend informiert und fragt sich, warum eine Halde die mit großem Aufwand rekultiviert wurde und die in der Bevölkerung bestens angenommen wurde, nun wieder abgeholzt wird.

Solche Flächen lassen sich auch hervorragend für Ausgleichsflächen heranziehen.

Bernd Georg Krämer- AfD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat –

 

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