• 3. December 2020

Saarbrücken gehört zu den kriminellsten Großstädten in Deutschland

Saarbrücken gehört zu den kriminellsten Großstädten in Deutschland

Nach der neusten Kriminalitätsstatistik des Bundeskriminalamtes rangiert die Landeshauptstadt des Saarlandes auf Platz 4. Krimineller und gefährlicher geht es nur noch in Frankfurt, Berlin und Hannover zu. Saarbrücken hat schon längst Hamburg überrundet und steuert auf den Spitzenplatz zu.

Ein weiterer Negativrekord!!

Saarbrücken, als einzige nicht kreisfreie Landeshauptstadt Deutschlands,  im Regionalverband Saarbrücken gelegen, der bald den Spitzenplatz der ärmsten Kreise ansteuert, steht vor kaum lösbaren Problemen. Armut und Kriminalität erzeugen eine Spirale nach unten.

Die zunehmende Kriminalität hat massive Auswirkungen auf die Attraktivität der Landeshauptstadt.  Der Wohnwert geht zurück. Wer will schon in einer der kriminellsten Städte von Deutschland wohnen? Bei Ansiedlungsentscheidungen spielt auch die Sicherheitslage einer Stadt eine Rolle. Unzureichende Sicherheit wird auch Auswirkungen auf Handel und Einkauf haben. Viele Bürger fühlen sich abends in Saarbrücken nicht mehr wohl. Bei schwerer Körperverletzung liegt Saarbrücken sogar auf Platz ein.

Nun endlich werden die Verantwortlichen wach. Der Innenminister will die Saarbrücker Kriminalität analysieren lassen.

Reichlich spät!

Saarbrücken leidet, wie man unschwer als normaler Bürger und Besucher erkennen kann, an einer „importierten Kriminalität“.

An den Wurzeln des Übels muss angesetzt werden.

Es ist seit Jahren bekannt, dass Jugendliche und Jugendbanden aus den sozialen Brennpunkten in Lothringen den Grenzraum unsicher machen. In den Abendstunden und an Wochenenden muss also polizeilich kontrolliert werden und zwar in einem ganz anderen Ausmaß als jetzt. Dazu benötigt man nicht weitere sich in die Länge ziehende „Analysen“.

Experten sehen in ganz Deutschland insbesondere in den „Hotspots“ der Kriminalität Shisha-Bars und Wettbüros als Treffpunkte organisierter Kriminalität. Es muss damit aufgehört werden, Shisha-Bars als kulturelle Treffpunkte zu glorifizieren.

Die AfD fordert, dass endlich durchgegriffen wird. Das weitere Entstehen von kriminellen Clans wie in Berlin und NRW muss verhindert werden. Gerade vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Verwerfungen und steigender Arbeitslosigkeit muss der Kampf gegen Kriminalität Priorität eingeräumt werden.

Der Innenminister muss nun sofort handeln und sich nicht weiter mit „Analysen“ beschäftigen.

Aber auch der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt ist berufen ein eigenes Sicherheitskonzept zu erstellen. Auch das Ordnungsamt und die städtischen Ordnungskräfte haben Möglichkeiten, Kriminellen das Leben schwer zu machen. Das reicht von der Überwachung organisierter Bettelei bis zur Versagung der Genehmigungen weiterer Shisha-Bar, so wie man es sehr erfolgreich mit dem „Rotlichtmilieu“ seit Jahren praktiziert.

Bernd Georg Krämer – Pressesprecher der AfD – Fraktion im Landtag und Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion von Saarbrücken 

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