• 29. November 2020

Dann kam „GENDER“ und brachte #metoo mit.

Die Werbung einer saarländischen Firma sorgt für Aufruhr.
Dazu nimmt eine Frau stellung.
www.pfannenbeschichtung24.de

„Ist eine geborgte vorgetäuschte Sicherheit besser, als eine dauerhafte Lösung?

Ist ein Verbot überhaupt eine Lösung?

Sind die Rechte der Frauen vielleicht doch zu einer Verhandlungssache der Politiker verkommen und nicht mehr unverhandelbar?

 

Es gab eine Zeit, da war ein Lächeln einfach nur ein Lächeln. 

Ein Kompliment einfach nur ein Kompliment, ein Flirt einfach nur ein Flirt.

Frauen waren Frauen und Männer einfach nur Männer.

Sex war eine private Angelegenheit und die Politik des Landes kümmerte sich um die Belange des Landes und nicht um das Schlafzimmer der Bevölkerung und ihre Sexualpraktiken.

Die Menschen waren Hetero- Bi- oder Homosexuelle und damit war für mich persönlich auch schon alles abgedeckt. 

Sex war die private Angelegenheit des praktizierenden und keine Tagesordnung auf einer politische Veranstaltung.

Die Menschen trugen ihre Genitalien bedeckt und keine rosa-plüsch Pussis auf dem Kopf.

Dann kam  „GENDER“ und brachte #metoo mit.

Plötzlich war ein Lächeln eine Anmache und hübsches Foto einer Frau löste politische Entrüstung aus.

Es gab eine noch nie dagewesene #metoo-Debatte und die starke, freie und selbstbewusste Frau verkam zu einem schutzbedürftigen etwas, dessen Rechte die Politik erkämpfen musste.

Hat die Frau früher ihr Selbstbewusstsein von der Mutter und Großmutter mit auf den Weg bekommen, so löste die neue Politik gefühlt die starke Familie auf, verstaatlichte das Empfinden der Frau, um sich bei Gelegenheit um sie kümmern zu können.

Wie aus dem Nichts entstanden sexuelle Orientierungen die jegliche Grenzen des Anstandes und des Verstandes außer Kraft setzen und machten den Sex zum Mittelpunkt jeglichen Lebens. Man erschuf ein Problem, um es verarzten zu können, man gab sich dem Münchhausen Stellvertreter Syndrom hin, man erschuf den Retter, man erschuf sich selbst zum Ritter.

Setzt man mit aller Gewalt die Strukturen einer funktionierenden Gesellschaft, einer gut funktionierenden Familie außer Kraft, muss eine #metoo-Debatte die Symptome bekämpfen, denn auf diese Art bleiben die Ursachen weiterhin bestehen.

Eine starke selbstbewusste Frau weiß sich ohne die Hilfe der Politiker und ihre romantisierte geborgte Sicherheit zu wehren.

Eine Zerfallene Gesellschaft jedoch nicht.

Als gebürtige Iranerin war ich einst euphorisiert von den Freiheiten der Frauen in Deutschland.  Heute bin ich voller Wehmut über die Abschaffung dieser.

Ein hübsches Foto einer Frau in hübsche Unterwäsche untergräbt meiner Meinung nach keineswegs die Rechte einer Frau. Es zeigt vielmehr eine starke Person die so viel von sich frei gibt, wie sie es möchte und nicht wie manch so ein Politiker es ihr vorschreibt.

Beinhalten Frauenrechte nicht das Recht am eigenen Bild? An der eigenen Pose? An der eigenen Entscheidung für ein Werbefoto so zu posiert, wie FRAU es möchte?

Wird die Frau hier beschützt, oder unter dem Deckmantel des Schutzes schleichend entrechtet? 

Meine eigene alte macht es immer noch.

Eine neue für 16€ werde ich mir dennoch gönnen.“

Laleh Hadjimohamadvali

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